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19.Jan.2014


Borneo: Von Kuching nach Sandakan


Von KL ging es dann weiter nach Borneo, genauer gesagt erst mal nach Kuching. Kuching heisst im malaysischen "Katze". Angeblich hat der Ortsname damit zwar nichts zu tun, aber trotzdem wird es weidlich ausgeschlachtet. So gibt es einen Katzenbrunnen, eine Katzenstatue und sogar ein (kitschiges) Katzenmusem. Kuching ist sehr idyllisch an einem Fluss gelegen und manchesmal fast ein bisschen zu ruhig. Ein paar kleinere (kostenlose) Museen helfen die Regenschauer rumzubringen. Immerhin ist gerade Monsunzeit.
Fluss in Kuching
Fluss in Kuching

Abendstimmung nach dem Regen
Abendstimmung nach dem Regen
Katzenbrunnen
der Katzenbrunnen


Zu Abend habe ich dann immer original malaysische Gerichte auf dem lokalen Markt durchprobiert:

Maggi
UPS... falsches Bild :-)

Open Market
jetzt aber. Der open market zum Schlemmen


Von Kuching aus wurde dann ein kleiner Abstecher in den Bako Nationalpark unternommen. Nachdem das lokale Büro am Wochenende geschlossen hatte, habe ich versucht online eine Unterkunft im Park zu buchen. Leider sendet das Onlineformular auch bloß eine Anfrage an eben dieses Büro (wir erinnern uns: welches am Wochenende zu hat!)
Also ging es dann am Montag auf gut Glück mit dem Bus der Linie 1 zum Bootsableger des Parks. Leider konnte man mir auch da trotz Anruf auf die Insel nicht sagen ob ich über Nacht bleiben könne, was das ganze etwas verkomplizierte: Man kann das Boot zum Park nur komplett chartern, alleine oder zu mehreren (was natürlich billiger ist). Leider muss man aber nicht nur dasselbe Boot für die Rückfahrt nehmen, sondern auch dieselben Mitfahrer. Nach einigem Hin und Her fand sich dann auch hier eine Lösung. In Bako selber stellte sich dann nach langwierigem Rumtelefonieren raus, dass nicht nur ein Bett sondern sogar ein ganzes Zimmer frei war ... und nicht nur eines! 
Im Park kann man unter anderem Wildschweine, Makakenaffen und Nasenaffen sehen und das teilweise sogar auf der Wiese vor der Unterkunft. Ein paar gut ausgeschilderte Wanderwege und eine angebotene Nachtwanderung machen das Ganze zu einem tollen Erlebnis. Auch das Wetter hat sich artig verhalten, lediglich am dritten Tag wurde es so schlecht, dass der Bootsmann eine vorzeitige Abreise empfahl. 
Überfahrt nach Baku
Ueberfahrt nach Baku.
Hab dann aber die Kamera ganz schnell wieder in Sicherheit gebracht.

Makaken vor meinem Zimmer
Makaken vor meinem Zimmer

Nasenaffe am Strand
Nasenaffe am Strand


Bako National Park
eines von vielen Wanderzielen in Bako NP


Noch ein wildes Tier :-)
Noch ein wildes Tier :-)

Meine Unterkunft
Meine Unterkunft. "Variete" auf dem Rasen inclusive.

Von Kuching ging es weiter nach Kota Kinabalu. Manche Orte sind einem auf den ersten Blick sympatisch, manche eher nicht. KK gehoert zu zweiterem. Allerdings hatte ich es auch nur als Zwischenstopp geplant und mir fuer einen Tag die Stadt angeschaut und mal kurz den Tower Hill bestiegen. Zu den Highlights zählten auch ein sechsstündiger Stromausfall in der Region. Ich befand mich gerade in einem der zahlreichen Einkaufszentren. So ganz im Dunkeln hat es seinen ganz eigenen Charme, aber immerhin gelang es den Mallbetreibern  schon nach 20 Minuten die Notbeleuchtung in Gang zu bringen :-) Abends habe ich mir allerdings doch lieber eines der Restaurants rausgesucht bei denen mir schon tagsüber unueberhoerbar ein Notstromagregat aufgefallen war. :-)
Stromausfall in Kota Kinabalu
Blackout in KK

Abendstimmung in Kota Kinabalu
Abendstimmung in KK


Tags drauf fuhr ich 6 Stunden lang in einem öffentlichen Bus von Kota Kinabalu nach Sandakan...
....
....naja guuut, es waren keine 6 Stunden und strenggenommen war es auch kein öffentlicher Bus. Und wenn man es ganz genau nimmt war es weniger "fahren" als mehr "fliegen".

Grund dafür war weniger die Zeitersparnis, als mehr die Tatsache, dass ich keine Lust hatte erst wieder nach einer Travelagency zu suchen bzw. direkt mit dem Taxi zum 10 KM entfernten Terminal zu fahren um ein Ticket zu kaufen. Einen Bus gibt es zwar Gerüchten zu Folge auch, aber alle die ich fragte verwiesen mich auf das Taxi. Und als ich dann sah, dass der Flug gerade mal 20 Euro teurer war und im Gegensatz zum Bus bequem online buchbar war und ich den Nachmittag somit besser verbringen konnte...

Inzwischen bin ich wohlbehalten in meinem Hostel in Sandakan angekommen. (Immerhin habe ich es in nur 2 Versuchen geschafft die richtige von 2 Treppen zu finden. Beim ersten Versuch platzte ich mit meinem Trekkingrucksack in eine Gebetsgemeinschaft, die das ganze mit Humor nahm.)


Kommentare

von Heidi um 19.Jan.2014 um 07:21


Hi Dirk, die Affen vor deinem Zimmer sind ja echt süß, Wollte denn keiner von ihnen in deinem Rucksack und mit auf Wanderschaft gehen :-) ?
Ach ja, grüße auch von Uli und Wolfgang, die wissen nicht, wie man einen Kommentar schreibt, hihi
vlg Heidi
>> Antworten

von Siggi um 19.Jan.2014 um 10:22


Hi Dirk,
hast du schon die Urheberrechte für deine tollen Reisebeschreibungen vergeben?
Mach weiter so!!!
liebe Grüße, Siggi
>> Antworten

von Dirk um 20.Jan.2014 um 23:23


hi ihr,

dankeschoen.
stimmt copyright sollte ich mir schon mal sichern :-)

vg, dirk
>> Antworten

von Katja Friedrich um 21.Jan.2014 um 23:26


Besuchst Du auch Orang-Utans? Dann mach bitte ganz viele Bilder für mich.
LG, Schwesterherz
>> Antworten

von Dirk Nöldner um 22.Jan.2014 um 03:18


hi Schwesterherz,

Done :-)

lg dein Bruderherz
>> Antworten

von Roswitha um 09.Feb.2014 um 09:43


Hi Dirk, ich habe deinen Blog von heidi bekommen. Wie lange bist du in Down under?
Treffen wir uns in Sydney ab Mitte März. Gruß Roswitha
>> Antworten
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(c) aller Bilder und Texte liegt ausschlieslich bei mir (Dirk Noeldner).