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20.Nov.2018


Tahiti und Moorea


Für einen kurzen Stoppover von 8 Stunden lande ich ich Auckland. Das Abfluggebäude ist funkelnagelneu. Sehr zuvorkommend finde ich, dass man ab 20:00 durch lauten Baulärm vor dem Einschlafen bewahrt wird. Um 1:45 geht mein Flug. Es ist der letzte des Tages und dementsprechend sinkt die Anzahl der Leute im Airport zusehends. Nach vier Stunden Flug und überschreiten der Datumsgrenze, komme ich morgens um 7:45 in Papeete an.

Noch vor der Einreisekontrolle wird man von einer Tanzgruppe empfangen. Nachdem ich erfolgreich CFP-France am Automaten bekommen habe ist meiner erste Handlung: Ein belegtes französisches Baguette und einen Kaffee zu holen bevor ich versuche herauszufinden wo der Bus abfährt. Die Informationen im Internet darüber sind mehr als dürftig. Tatsächlich muss man nur den Parkplatz überqueren eine Treppe zur Straße hoch und warten bis der Bus, dessen Fahrzeiten unbekannt sind hält. Dann drückt man dem Fahrer 200 Frances in die Hand wobei er auch Wechselgeld gibt und nimmt Platz.
Meinen ersten Tag in Tahiti verbinge ich mit herumlaufen (nach 3 Stunden ist man mit der Stadt komplett durch) Kaffee trinken und versuchen nicht einzuschlafen.

Anflug Tahiti

Für den nächsten Tag habe ich einen Tour durch die Insel über die Insel gebucht. Mit einem Allrad-Jeep auf deren Ladefläche die Sitze montiert sind geht es los über steile Berge und an einer Vielzahl an Wasserfällen vorbei. Zum Glück kann man das Dach des Sitzbereichs mit einer Plane abdecken. Während es vormittags nur gelegentlich regnet fängt es nachmittags an, immer wieder wolkenbruchartig zu schütten.

Die Tour war trotzdem beeindruckend und nun wird auch klar, warum bei einer so kleinen Insel empfohlen wird nur mit einem offiziellen Guide loszuwandern. Abends gibt es eine Anzahl Foodtrucks am Hafen bei denen man kostengünstig und viel essen kann. Wobei es französische Speisen insbesondere Crepes und Galettes gibt (bzw die polynesische Form davon) und ausländische. Den Galette de Cannibales habe ich dann aber doch nicht probiert (Apropos wo ist eigentlich mein Zimmernachbar abgeblieben).

Wasserfaelle

Moorea

Nachdem ich die Traumstrände für die die Südsee bekannt ist in der Nähe Tahitis nicht finde mache ich am nächsten Tag eine Bootstour (30 Minuten) zur Nachbarinsel Moorea.

Vom Hafen aus kann man in 45 Minuten zum Public Beach laufen. Dabei kommt man an das Haus einer großen Hotelkette vorbei, die einen Teil des Strandes mit den typischen Wasserbungalows vollgestellt hat und diese für ab 340 Euro pro Nacht vermietet. Der Strand ist für einen Sonntag erstaunlich leer. Das Wetter ist sehr zweigeteilt. Während im Westen der Insel dunkle Regenwolken aufziehen ist es im Osten der Insel trocken und teilweise sonnig. Die teuren Bungalows liegen im Wolkenabschnitt :-) der öffentliche Strand dagegen liegt genau in der Mitte. Es fängt an zu regnen und gleichzeitig kommt die Sonne raus. Ich packe meine Sachen in einen Drybag und creme mich mit Sonnenschutz ein.

Die Regenschauer sind zum Glück nur kurz, so dass ich genug Zeit habe in der Südsee zu planschen. Ich beschließe mein Wetterglück nicht über zu strapazieren und kehre am frühen Nachmittag zum Hafen zurück.... welcher leider im Westen liegt. Auch wenn es erst auf den letzten 500 Metern regnet, reicht es immer noch, um klatschnass zu werden. Als wir mit dem Katamaran in Moorea ablegen und zurück nach Tahiti übersetzen ist am Himmel (auch im Osten) kein blaues Fleckchen mehr zu sehen.

Papeete am Sonntagnachmittag und -abend gleicht einer Geisterstadt. Lediglich zwei Bars und die Foodtrucks haben offen.


Mein Flug zur Osterinsel geht um 3:00 früh. Ich laufe noch ein bisschen durch Papeete und gönne mir noch ein letztes Baguette bis ich meine Sachen für die Weiterreise fertigmache. Es ist unklar wie spät die Busse zum Flughafen fahren. Laut Aussage des Hostelpersonals sollte ich bis 16:30 sicher sein. So bleiben nur die Alternativen ein relativ teures Taxi zu nehmen oder die vier Kilometer zu laufen. Ich beschließe, dass Wetter entscheiden zu lassen.



Kommentare

von katja um 24.Nov.2018 um 14:42


Wusste gar nicht das Tahiti so grün und bergig ist. Muss klasse sein da zu wandern.
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(c) aller Bilder und Texte liegt ausschlieslich bei mir (Dirk Noeldner).